Internet-Nutzer verstehen Fachbegriffe im Web 2.0 nicht

Eine Wording-Studie der Firma Eresult hat ergeben, dass die Internet-Nutzer die im Web 2.0 verwendeten Fachbegriffen nicht verstehen. So sind zum Beispiel Begriffe wie “Tagwolke”, “Trackback” oder “Social Bookmarking” sechs von zehn Internet-Nutzern komplett unklar. Brancheninsider verwenden seit dem Siegeszug von Web 2.0 unzählig viele Fachbegriffe. Ihre Zielgruppe erreichen sie damit jedoch nicht. Der Studie zufolge können 30 Prozent der Internetnutzer nicht einmal den Begriff “Web 2.0″ erklären.

Auch Spezialausdrücke wie “Tagwolke”, “Trackback” oder “Social Bookmarking” sind 60 Prozent der Umfrageteilnehmer gänzlich unbekannt. Selbst vermeintlich etablierte Begriffe sind unbekannt. So wußten beispielsweise 45 Prozent der Umfrageteilnehmer nicht, was sich hinter dem Begriff “Direktbestellung” in Online-Shops verbirgt und etwa die Hälfte der Befragten bringt die Begriffe “Filtern” und “Sortieren” durcheinander.

Sind die Begriffe nicht für den Nutzer nachvollziehbar, besteht die grosse Gefahr, dass wichtige Funktionen und Anwendungen nicht verstanden und darum nicht genutzt werden. Daher sollten Website-Betreiber die Begriffe für Funktionen und Elemente immer kritisch prüfen und nicht automatisch davon ausgehen, dass die Internet-Nutzer diese verstehen. So könnte z. B. statt “Filtern” der Begriff “Suche eingrenzen” verwendet werden. Ansonsten können unklare Begriffe auch durch eine Beschreibung ergänzt werden.

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