Automatische Anpassung der Display-Beleuchtung sorgt für Effizienzverbesserung beim Einsatz von Handies und Notebooks

Unterschiedliches Umgebungslicht machte es bislang teilweise schwer oder sogar unmöglich die Anzeigen von Handies und Notebooks abzulesen. Die Siemens-Tochter Osram Opto Semiconductors hat nun einen Sensor entwickelt, der die Display-Beleuchtung in Mobiltelefonen und tragbaren Computern so den Lichtverhältnissen der Umgebung anpasst, dass sie dem natürlichen Helligkeitsempfinden des Auges entspricht.

Der Umgebungslichtsensor bildet dabei die Empfindlichkeitskurve des menschlichen Auges exakt nach. So können Displays besser als bisher auf die aktuellen Lichtverhältnisse eingestellt werden. Bei Sonneneinfall zum Beispiel leuchtet die Anzeige deutlich stärker als bei bedecktem Himmel. Die Anzeigen sind besser ablesbar und die Augen ermüden nicht so schnell. Zudem verlängert der Sensor auch die Akkulebensdauer, weil die Display-Beleuchtung nur bei Bedarf die volle Leistung erhält. Damit sorgt der Beleuchtungssensor für eine deutliche Effizienzsteigerung beim Einsatz von Handies und Notebooks.

Der nur wenige Millimeter große Sensor soll im Herbst 2006 auf den Markt kommen.

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